Zahnarztpraxis Mensch im Mittelpunkt – Zeynalli und Kollegen
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Zahnarzt Mikael Zeynalli sitzt im Wartebereich der Praxis in Darmstadt neben einer Patientin und hört zu

Zahnarzt für Angstpatienten in DarmstadtSie müssen nichts erklären. Nur anrufen.

Seit Jahren nicht mehr beim Zahnarzt, eine schlechte Erfahrung, Angst vor der Spritze oder dem Geräusch: Bei uns beginnt alles mit einem Gespräch – ohne Behandlung, ohne Stuhl, ohne Vorwurf. Wie es danach weitergeht, entscheiden Sie. In Ihrem Tempo.

Mo–Do 8–18 Uhr · Fr 8–17 Uhr · Dieburger Straße 10, Darmstadt-Ost

0Behandlung beim ersten Termin
1Handzeichen, und wir stoppen
3Wege: Schritt für Schritt, Sedierung, Narkose
5Sprachen in der Praxis
0Behandlung beim ersten Termin
1Handzeichen, und wir stoppen
3Wege: Schritt für Schritt, Sedierung, Narkose
5Sprachen in der Praxis
Erst ein GesprächBeim Kennenlernen wird nicht behandelt
Stopp-ZeichenHand heben – wir hören sofort auf
Sedierung oder NarkoseWenn kleine Schritte nicht reichen
Kein VorwurfEgal, wie lange es her ist
01
Zahnarztangst

Angst ist keine Schwäche. Sie ist häufig.

Und sie hat meistens einen Grund: eine schlechte Erfahrung als Kind, ein Behandler, der nicht zugehört hat, ein Schmerz, der nicht hätte sein müssen. Die Angst ist die Erinnerung daran. Nicht Sie sind das Problem.

1 von 10Etwa jede zehnte erwachsene Person hat Schätzungen zufolge so große Angst vor dem Zahnarzt, dass sie Termine vermeidet – oft über Jahre. Bei vielen weiteren reicht das Unbehagen, um Termine immer wieder hinauszuschieben.

Was Angstpatienten uns beschreiben, ähnelt sich: das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Das Geräusch. Die Spritze. Die Scham über den Zustand der Zähne – sie ist bei den meisten größer als die Angst vor der Behandlung selbst. Und der Satz, den fast alle sagen: „Ich hätte viel früher kommen sollen.“

Wir hören ihn oft. Wir bewerten ihn nicht. Der Zustand Ihrer Zähne ist ein Befund, den wir behandeln – kein Urteil über Sie.

Vielleicht kennen Sie das:

  • Sie sagen Termine ab oder vereinbaren gar keine, obwohl etwas wehtut.
  • Schon der Geruch oder das Geräusch macht Sie unruhig.
  • Sie schlafen vor dem Termin schlecht oder werden krank.
  • Sie schämen sich, jemandem Ihre Zähne zu zeigen.
  • Sie hatten Behandlungen, die wehgetan haben, obwohl „es nicht wehtun sollte“.
  • Sie nehmen Schmerzmittel, statt anzurufen.

Jeder dieser Punkte ist ein guter Grund, den ersten Termin anders zu planen als sonst. Genau das tun wir.

02
Der erste Termin

Ein Gespräch. Kein Stuhl, kein Bohrer.

Der erste Termin ist ein Kennenlernen. Sie sagen uns, wovor Sie Angst haben und was früher schiefgelaufen ist. Wir sagen Ihnen, wie wir arbeiten. Mehr passiert an diesem Tag nicht – außer Sie wollen es.

Patientin hebt im Behandlungszimmer die Hand, Zahnarzt Mikael Zeynalli hält sofort inne
Was an diesem Tag passiert

Sie entscheiden, wie weit es geht.

Zeit. Wir planen den Termin länger ein, damit nichts gehetzt ist. Wenn Sie es möchten, sitzen wir im Besprechungsraum, nicht im Behandlungszimmer.

Zuhören. Was war früher? Wovor genau ist die Angst – Spritze, Geräusch, Kontrollverlust, Würgereiz, Scham? Daraus entsteht der Plan, nicht aus einem Schema.

Nur schauen, wenn Sie wollen. Ein Blick mit der kleinen Kamera ist möglich, aber freiwillig. Sie sehen dabei auf dem Bildschirm, was wir sehen – ohne Instrumente, ohne Behandlung.

Das Stopp-Zeichen. Sie heben die Hand, wir hören auf. Sofort, ohne Nachfrage. Das gilt ab dem ersten Termin und bei jeder Behandlung danach.

03
Ihre Wege

Drei Wege zur Behandlung – Sie wählen.

Welcher Weg passt, hängt davon ab, wie groß die Angst ist und wie viel zu tun ist. Oft ist es eine Kombination: der Anfang in kleinen Schritten, die große Sanierung in Narkose, die Nachsorge wieder wach.

Weg 1

Schritt für Schritt

Für alle, die es wach schaffen wollen – mit Kontrolle über jeden Schritt.

  • Kurze Termine, ein Ziel pro Termin
  • Der Anfang ist oft eine Zahnreinigung – nichts, was wehtut
  • Betäubungsgel vor jeder Spritze, langsam gesetzt
  • Wir sagen an, was als Nächstes kommt
  • Pausen, wann immer Sie sie brauchen

Passt, wenn die Angst groß, aber tragbar ist – und Sie das Gefühl behalten wollen, dabei zu sein.

Weg 2

Sedierung

Ein Dämmerschlaf: Sie sind tief entspannt, atmen selbst und bekommen von der Behandlung kaum etwas mit.

  • Für längere Behandlungen in einer Sitzung
  • Sie sind ansprechbar, erinnern sich aber kaum
  • Überwachung während der gesamten Behandlung
  • Begleitperson für den Heimweg nötig

Passt, wenn Weg 1 zu viel Kraft kostet oder viel auf einmal zu tun ist. Ob sie für Sie infrage kommt, klären wir am Erstgespräch.

Weg 3

Vollnarkose

Sie schlafen, ein Anästhesie-Team überwacht Sie, und wir erledigen in einer Sitzung, was sonst viele Termine bräuchte.

  • Für umfangreiche Sanierungen und Chirurgie
  • Anästhesiologische Betreuung in der Praxis
  • Vorgespräch mit dem Anästhesisten
  • Entscheidung nach Eingriff und Gesundheit, nicht allein nach Wunsch

Passt, wenn die Angst eine Behandlung im Wachzustand unmöglich macht. Mehr zur Behandlung in Vollnarkose

04
Ehrlich gesagt

Was wir nicht versprechen.

Angstpatienten haben oft Versprechen gehört, die nicht gehalten wurden. Deshalb lieber vorher Klartext.

Wir versprechen keine Behandlung, bei der Sie gar nichts spüren.

Druck, Vibration, ein Ziehen beim Setzen der Betäubung – das bleibt. Was wir versprechen: kein Schmerz, ohne dass wir sofort nachbetäuben. Und kein Weitermachen, wenn Sie die Hand heben.

Die Narkose ist kein Ausweg für jeden Termin.

Sie ist für die große Sanierung da. Kontrollen und Zahnreinigungen danach finden wach statt – und die meisten stellen fest, dass das nach dem ersten Erfolg geht.

Die Angst verschwindet nicht an einem Tag.

Sie wird mit jedem Termin, der gut ausgeht, kleiner. Deshalb fangen wir mit etwas an, das gut ausgehen kann. Nicht mit dem schwierigsten Zahn.

Dafür versprechen wir: Sie behalten die Kontrolle.

Sie wissen vor jedem Schritt, was kommt. Sie können jederzeit stoppen. Und niemand hier kommentiert, wie lange Sie nicht da waren.

05
Der Weg

Vom Anruf bis zum ersten guten Termin.

Schritt 1

Anruf oder Nachricht

Sagen Sie am Telefon, dass Sie Angst haben. Ein Wort genügt, wir wissen dann, wie wir den Termin planen. Wenn das Telefonieren schwerfällt: WhatsApp geht auch.

Schritt 2

Kennenlernen

Das Gespräch aus Kapitel 02. Ohne Behandlung. Sie gehen mit einem Plan nach Hause, den Sie verstanden haben – und mit dem Wissen, wer Sie behandeln wird.

Schritt 3

Ein erster Erfolg

Der erste Behandlungstermin ist bewusst klein: eine Zahnreinigung, eine kleine Füllung. Etwas, das gut ausgeht. Das ändert mehr als jedes Argument.

Schritt 4

Die eigentliche Behandlung

In kleinen Schritten, in Sedierung oder in Narkose – so, wie es im Plan steht. Was die Kasse trägt und was nicht, wissen Sie vorher schriftlich.

Schritt 5

Danach: dranbleiben

Kontrolle und Zahnreinigung im festen Rhythmus, damit es nie wieder so weit kommt. Wir erinnern Sie – und die Termine bleiben kurz.

06
Wer behandelt

Sie lernen Ihren Behandler vor der Behandlung kennen.

Mikael Vüsal Zeynalli, M.Sc.

Mikael Vüsal Zeynalli, M.Sc.

Praxisgründer · Master of Science Implantologie & Chirurgie
„Die meisten Angstpatienten schämen sich mehr für den Zustand ihrer Zähne als vor der Behandlung. Beides ist bei uns kein Thema. Wir fangen dort an, wo Sie stehen – und hören auf, wenn Sie die Hand heben.“
  • 2015Approbation als Zahnarzt, Universität Heidelberg
  • 2020Master of Science Orale Implantologie und Chirurgie, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2018–24Zahnarzt in Offenbach, Schwerpunkt Chirurgie und Implantologie
  • 2025Gründung der Praxis Mensch im Mittelpunkt in Darmstadt
  • SprachenDeutsch, Englisch, Russisch, Türkisch, Aserbaidschanisch

Chirurgie und Implantologie sind sein Schwerpunkt – also genau die Eingriffe, vor denen die Angst am größten ist. Behandelt wird bei uns in fünf Sprachen; wer sich in seiner Muttersprache erklären kann, hat weniger Angst. Zum vollständigen Werdegang · Unsere Ärzte

★★★★★

„Er hat sich sehr viel Zeit genommen, mir alles genauestens zu erklären, und es verlief alles super.“

Monika P. · Google
★★★★★

„Hatte das Gefühl, dass sie sich wirklich Mühe geben und nicht nur versuchen, einen schnell abzuhandeln.“

J.K. · Google
★★★★★

„Besonders beeindruckt hat mich, dass er mir mit einer kleinen Kamera meine Zähne gezeigt hat – Dinge, die ich als Laie selbst nie erkannt hätte.“

Anna-Lena K. · Google
07
Ihre Fragen

Was Angstpatienten uns vorher fragen.

Ich war seit vielen Jahren nicht mehr beim Zahnarzt. Ist das ein Problem?

Nein. Es ist der häufigste Satz, den wir von Angstpatienten hören – und wir fragen nicht, warum. Wir fangen dort an, wo Sie stehen. Der Zustand Ihrer Zähne ist für uns ein Befund, kein Urteil.

Kann ich beim ersten Termin wirklich nur reden?

Ja. Der erste Termin ist ein Gespräch – wenn Sie möchten, im Besprechungsraum statt im Behandlungszimmer. Ob wir an dem Tag überhaupt in den Mund schauen, entscheiden Sie. Behandelt wird beim Kennenlernen nicht.

Wie sage ich, dass ich eine Pause brauche?

Sie heben die Hand. Das vereinbaren wir vor jeder Behandlung, und es gilt ohne Diskussion: Wir hören sofort auf, Sie bekommen Zeit, und es geht erst weiter, wenn Sie es sagen.

Ich habe vor allem Angst vor der Spritze. Was tun Sie dagegen?

Die Stelle wird vorher mit einem Gel betäubt, die Betäubung wird langsam und mit dünner Kanüle gesetzt, und wir sagen an, was gerade passiert. Die meisten spüren einen Druck, keinen Stich. Wenn auch das zu viel ist, gibt es die Sedierung.

Was ist der Unterschied zwischen Sedierung und Vollnarkose?

In der Sedierung (Dämmerschlaf) sind Sie tief entspannt und bekommen von der Behandlung kaum etwas mit, atmen aber selbst. In der Vollnarkose schlafen Sie vollständig; ein Anästhesie-Team überwacht Sie. Beides ist für Angstpatienten möglich – was passt, besprechen wir am Erstgespräch.

Zahlt die Krankenkasse Sedierung oder Narkose bei Zahnarztangst?

Die gesetzliche Kasse übernimmt eine Vollnarkose nur bei medizinischer Begründung, eine ausgeprägte Zahnarztangst kann dazugehören, muss aber nicht. Sedierung ist in der Regel eine Privatleistung. Was auf Sie zukommt, steht vor der Behandlung schriftlich fest.

Darf jemand mitkommen?

Ja. Eine Begleitperson darf beim Gespräch und – wenn es der Platz erlaubt – auch bei der Behandlung dabei sein. Nach einer Sedierung oder Narkose ist eine Begleitung ohnehin Pflicht, weil Sie an dem Tag nicht selbst fahren dürfen.

Was passiert, wenn ich im Stuhl Panik bekomme?

Dann hören wir auf, richten den Stuhl auf und lassen Sie zur Ruhe kommen. Das ist kein Scheitern, das ist der Grund, warum wir in kleinen Schritten arbeiten. Der nächste Schritt wird dann kleiner geplant – oder mit Sedierung.

Mein Kind hat Angst vor dem Zahnarzt. Gilt das auch für Kinder?

Ja, mit anderen Mitteln. Wie der erste Besuch für Kinder abläuft, steht auf unserer Kinderseite.

Der erste Schritt

Ein Anruf. Mehr nicht.

Sagen Sie „Ich habe Angst vor dem Zahnarzt“ – den Rest übernehmen wir. Sie bekommen einen Termin zum Kennenlernen, ohne Behandlung. Wenn Telefonieren schwerfällt, schreiben Sie uns.

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Öffnungszeiten & Kontakt

Termine nach Vereinbarung

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Freitag8:00 – 17:00
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