Unser grundsätzliches Ziel ist es, natürliche Zähne möglichst lange zu erhalten. Es gibt jedoch Situationen, in denen die Entfernung eines Zahnes medizinisch sinnvoll oder unvermeidbar ist.
Dazu gehören beispielsweise stark zerstörte Zähne, ausgeprägte Entzündungen, nicht sinnvoll behandelbare Frakturen oder verlagerte und problematische Weisheitszähne.
Schonendes Vorgehen
Bei einer Zahnentfernung geht es nicht nur darum, den Zahn zu entfernen. Auch das umliegende Zahnfleisch und der Kieferknochen sind für die spätere Heilung von Bedeutung.
Deshalb versuchen wir, den Eingriff möglichst gewebeschonend durchzuführen.
Das ist insbesondere dann wichtig, wenn später an dieser Stelle ein Implantat geplant ist.
Wie läuft die Behandlung ab?
Zunächst beurteilen wir den Zahn und seine Umgebung klinisch und radiologisch. Anschließend wird der Bereich sorgfältig lokal betäubt.
Je nach Zahn und Ausgangssituation kann eine einfache Entfernung möglich sein oder ein kleiner chirurgischer Zugang erforderlich werden.
Nach der Entfernung wird das Operationsgebiet kontrolliert, gereinigt und – wenn notwendig – vernäht.
Was passiert mit der entstandenen Zahnlücke?
Nicht jede Zahnlücke muss auf dieselbe Weise versorgt werden. Je nach Position und Gesamtsituation kommen beispielsweise Implantat, Brücke oder herausnehmbarer Zahnersatz infrage.
Ist bereits vor der Entfernung klar, dass ein Implantat geplant ist, beziehen wir die spätere Versorgung von Anfang an in unsere chirurgische Planung ein.
Nach der Zahnentfernung
Schwellung und Wundschmerzen können in den ersten Tagen auftreten. Eine leichte Nachblutung unmittelbar nach dem Eingriff ist ebenfalls möglich.
Sie erhalten von uns konkrete postoperative Hinweise und erfahren, wann eine Kontrolle sinnvoll ist.